Roman Rural Landscapes in Noricum

Archäologische Untersuchungen zur römischen Besiedlung im Hinterland Nord-Noricums

PhD-Projekt an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät


PhD-Projekt

Roman Rural Landscapes in Noricum

Das Dissertationsprojekt behandelt die archäologischen Besiedlungsaktivitäten in einem genau definierten Untersuchungsgebiet im nördlichen (heute niederösterreichischen) Hinterland der ehemaligen römischen Provinz Noricum. 

  • Finanzierung: Universität Wien
  • Laufzeit: 20.07.2018 – 2021 (geplant)

 News

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26.10.2019
 

Vortrag von Dominik Hagmann, Wien und Ute Scholz, Krems an der Donau in der Session "Landschaftsarchäologie" des Internationalen ÖGUF Symposions 2019...

05.10.2019 18:45
 

Vortrag von Dominik Hagmann im Rahmen der ORF-Langen Nacht der Museen in Traismauer 2019 gemeinsam mit Kustos Mag. Klaus Nedelko.

25.05.2019
 

D. Hagmann, Roman Rural Landscapes in Noricum (2019)

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Das Untersuchungsgebiet: Area of Interest (AOI) und Area of Special Interest (AOSI) im heutigen, niederösterreichischen Abschnitt Noricums und Darstellung der geographischen Lage der antiken römischen Provinz Noricum im Imperium Romanum vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Grenzen in Europa (Koordinatensystem: EPSG 31256 MGI Austria / GK East | Hauptkarte: DEM und Gewässerstrecken: Land Niederösterreich (CC BY 3.0 AT) | Nebenkarte: Natural Data: Natural Earth | Cultural Data: AWMC (CC BY-NC 3.0), Olshausen 2011, Natural Earth | Dominik Hagmann | Version: 1.0.0 | 2019-01-03 | CC BY 4.0) DOI: 10.25365/phaidra.102

Das Untersuchungsgebiet: Area of Interest (AOI) und Area of Special Interest (AOSI) im heutigen, niederösterreichischen Abschnitt Noricums und Darstellung der geographischen Lage der antiken römischen Provinz Noricum im Imperium Romanum vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Grenzen in Europa (Koordinatensystem: EPSG 31256 MGI Austria / GK East | Hauptkarte: DEM und Gewässerstrecken: Land Niederösterreich (CC BY 3.0 AT) | Nebenkarte: Natural Data: Natural Earth | Cultural Data: AWMC (CC BY-NC 3.0), Olshausen 2011, Natural Earth | Dominik Hagmann | Version: 1.0.0 | 2019-01-03 | CC BY 4.0) DOI: 10.25365/phaidra.102

 Konzept

Noricum war von 15 v. Chr. bis 488 n. Chr. Teil des römischen Reiches. Bestimmte Abschnitte dieser Provinz, wie etwa die limes-Zone, standen laufend im Fokus archäologischer Untersuchungen und sind entsprechend bearbeitet. Hingegen bedarf der archäologische Wissensstand zu Teilen der ländlichen Besiedlung im Hinterland der römischen Provinz Noricum einer eingehenden, wissenschaftlichen Aufbereitung – dies betrifft vor allem den im heutigen Bundesland Niederösterreich liegenden Abschnitt.

Aus diesem Grund werden die archäologischen Besiedlungsaktivitäten des norischen Hinterlandes des limes sowie des antiken municipiums Aelium Cetium/St. Pölten in einem genau definierten Untersuchungsgebiet im nördlichen Gebiet der ehemaligen römischen Provinz im Rahmen des Dissertationsprojekts "Roman Rural Landscapes in Noricum – Archäologische Untersuchungen zur römischen Besiedlung im Hinterland Nord-Noricums" durch Dominik Hagmann behandelt.

 Projektdesign

Das Projekt als kritische landschaftsarchäologische Studie ist auf die bisher aus verschiedenen Gründen wenig beachtete ländliche Komponente im Untersuchungsgebiet ausgerichtet. Das Vorhaben verfolgt einen inklusiven Ansatz, es sollen demnach möglichst alle zur Verfügung stehenden archäologischen Quellen im Sinne von Funden und Befunden innerhalb einer Area of Interest (AOI) berücksichtigt werden. Innerhalb dieser AOI ist eine weitere Area of Special Interest (AOSI) eingeschrieben, die für siedlungsarchäologische Betrachtung zweier exemplarischer Fundplätzen (villae rusticae von Oberndorf a. d. Melk und Petzenkirchen) herangezogen wird.

Für das Projekt werden neben offenen Geodaten v.a. unstrukturierte, heterogene, sowie unterschiedlich umfangreiche archäologische Datensätze berücksichtigt. Der zeitliche Rahmen konzentriert sich im Untersuchungsgebiet besonders auf die verschiedenen Phasen der römischen Antike, soll aber ebenso die Spätlatènezeit (La-Tène D, ca. 150 v. Chr.–15 v. Chr.) berücksichtigen, um so die verschiedenen Arten der räumlichen, zeitlichen und materiellen Transformation erfassen und interpretieren zu können. Auch ist dies für das nachfolgende Frühmittelalter vorgesehen.