Modeling Roman Rural Landscapes

Projekt

Modeling Roman Rural Landscapes

Das Projekt zielt auf die Erstellung eines neuen Datenbestands zur materiellen Hinterlassenschaft und damit der menschlichen Interaktion in der Peripherie des römischen Noricums auf dem Gebiet des heutigen Oberösterreich ab.

Kontakt:

Karte mit den Fundplätzen in Oberösterreich

Ausgewählte Fundplätze in Oberösterreich sowie (v.l.n.r.) die drei Areas of Interest 1, 2 und 3 gelb hervorgehoben (Alarich Langendorf 2016)


Projektbeschreibung

Für das Projekt wird ein möglichst breites Spektrum an archäologischen Methoden eingesetzt, um die archäologischen Landschaften in unterschiedlichen Maßstäben darzustellen. Während des gesamten Projektverlaufes werden sämtliche Ergebnisse und Arbeitsschritte über verschiedene interaktive Formen von Open Access Schnittstellen online frei verfügbar gemacht.

Studierende beim Survey in Hausham

Studierende beim Survey in Hausham, ausgestattet mit Garmin Handhelds zur Dokumentation der Bewegungsmuster (Foto: Dominik Hagmann 2016, CC-BY)

Studierender beim Survey in Waldling, ausgestattet mit einer GoPro Hero4 Silver zur Metadatendokumentation (Foto: Dominik Hagmann 2016 | CC-BY 4.0)

Studierender beim Survey in Waldling, ausgestattet mit einer GoPro Hero4 Silver zur Metadatendokumentation (Foto: Dominik Hagmann 2016, CC-BY)

Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens steht von Beginn an die Konzeption, Durchführung und Verwaltung des durchwegs digitalen Dokumentationsprozesses. Dieser besteht v.a. aus

  • RTK-Geländevermessungen,
  • archäologisch-geophysikalische Prospektion,
  • systematische archäologische intensive on- und off-site Surveys,
  • bioarchäologisch-palynologische Surveys,
  • geoarchäologische Untersuchungen,
  • uLFZ - gestützte Luftbildgenerierung,
  • photogrammetrische 3D-Bildprozessierungen, sowie
  • Funddatenbanken.

Die generierten Daten werden über ein Geoinformationssystem zu einem übergreifenden Datenbestand zusammengeführt, der in Hinsicht auf archäologische Fragestellungen analysiert werden soll.

Für die archäologische Forschungsgemeinschaft werden dabei digitale Dokumentationsmethoden neu erprobt und – nach einem Vergleich mit herkömmlichen Verfahren – vorgestellt. Auf diese Weise stehen die umfassenden neuen Basisdaten nicht nur einem breiten Publikum zur Verfügung, sondern können auch bei zukünftigen Projekten zur ländlichen Besiedlung im Imperium Romanum reproduziert werden.